Finanzierung

Fehler bei der Baufinanzierung

27. Juni 2019

Die Mietpreise explodieren, der Wohnungsmarkt wirkt wie Leergefegt und der Wunsch nach der eigenen Immobilie wird bei vielen immer größer. Beflügelt wird der Wunsch nach einem Eigenheim durch die Zinsen die derzeit auf dem Tiefpunkt sind . Nie war es günstiger zu finanzieren.

Dennoch gibt es bei der Baufinanzierung einige Fallstricke, die den Traum von der eigenen Immobilie zerplatzen lassen können.

Fehler bei der Baufinanzierung

Ich möchte diesen Beitrag gerne aus meiner Berater-Sichtweise schreiben, da ich sehr häufig Immobilienfinanzierungen vermittle und feststellen konnte das bei vielen meiner Klienten immer wieder die selben Unwissenheiten und Probleme auftauchen.

Falls auch DU gerade dabei bist eine Immobilie zu finanzieren, in Naher Zukunft vorhast zu Bauen oder eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen möchtest, dann ist dieser Beitrag sehr hilfreich für Dich!

Vorweg möchte ich sagen: hole Dir bitte niemals nur ein Angebot für eine Baufinanzierung ein und vergleiche verschiedene Angebote von unterschiedlichen Banken. Es mag für viele verlockend sein, bei der Hausbank zu finanzieren, denn man spart sich einiges an Verwaltung und Zeit. Dennoch können auch die Angebote für eine Finanzierung sehr unterschiedlich sein. Denn schließlich vergleicht man vor und während der Bauphase auch diverse Angebote um das für sich beste Preis-Leistungsverhältnis heraus zu finden.

1. Unvollständiger Finanzierungsplan

Bitte plane neben dem Kaufpreis auch die Zusatzkosten bei der Finanzplanung ein .

Zusatzkosten können sein:

  • Grunderwerbssteuer
  • Erschließungsgebühren
  • Notarkosten
  • Maklerkosten

2. Eigenkapital

Generell ist es möglich auch ohne Eigenkapital zu finanzieren, jedoch werden dafür sehr hohe Zinsaufschläge verlangt. Dadurch steigt die monatliche Belastung. Ich empfehle Dir ein Eigenkapital in Höhe von 15-20 Prozent.

3. Zinsbindung

Ganz häufig erlebe ich, das Kunden bereits eine Finanzierung abgeschlossen haben und sich Ihre Zinsen nur für 10 Jahre sichern. Derzeit sind die Zinsen gering, aber wer weiß schon was ist in Zehn Jahren ist. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung besteht die Gefahr das die Zinsen ansteigen, wodurch die monatliche Tilgungsrate erheblich steigen kann. Um das zu vermeiden solltest Du Dir deine Zinsen so lange wie möglich sichern (gegen einen vergleichsweise geringen Beitrag möglich).

4. Flexibilität

Gestalte Deinen Finanzierungsplan so flexibel wie möglich. Das bedeutet das Du deine Raten je nach Lebensumständen anpassen kannst. Wichtig ist auch die Möglichkeit einer Sondertilgung, sodass Du während der Laufzeit auch zwischendrin immer wieder Beiträge einzahlen kannst.

5. Grenzen kennen

Halte Dir immer vor Augen was du Dir wirklich leisten kannst und finanziere nicht über deinem normalen Budget. Neben den Tilgungskosten hast Du weiterhin deine monatlichen Ausgaben, in Form von Lebenshaltungskosten. Das wichtigste ist daher immer: rechne Deine Einnahmen minus Deine Ausgaben. Denn schließlich möchtest Du dein Leben sicherlich auch weiterhin noch Leben können und nicht jeden Cent sparen, nur um deine Tilgungsrate abzahlen zu können.

6. Banken vergleichen / Angebote einholen

Vergleiche diverse Angebote für die Baufinanzierung und vertraue nicht blind Deiner Hausbank! Das ist schon allein wegen den unterschiedlichen Zinsen, die jede Bank vorgibt sehr wichtig. Je höher die Zinsen, umso höher die Mehrbelastung. Vergleichen kostet Dich nichts und spart die im Besten Falle viel Geld!

Gerne berate ich Dich kostenlos und erstelle zusammen mit Dir ein perfektes Konzept für Deine Immobilienfinanzierung, sodass Du von Anfang an keine Fehler bei der Baufinanzierung machst.

Ich biete Dir eine Auswahl aus 400 Banken zur Baufinanzierung!

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